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Christian Haas
GP Popelin - Tschechien PDF Drucken
Sonntag, den 22. Mai 2016 um 20:24 Uhr

Gestern starteten wir mit dem Team bei einem Rennen in Popelin nahe Budweis, welches zum tschechischen Cup gehörte. Am Freitag reiste ich über 6 Stunden alleine an in unsere Teamunterkunft an, Samstag war dann erst um 13 Uhr zum 163km langen Rundstreckenrennen, der Kurs war fast ausschließlich auf kleinen, schmalen Feldwegen und musste 10mal befahren werden. In den ersten Runden versuchten zunächst ein paar Fahrer ihr Heil in der Flucht, aber es dauerte lange bis sich ein einzelner Fahrer absetzen konnte, das Tempo im Feld wurde dann richtig langsam und so entschloss ich mich mal einen Vorstoß u wagen, leider ging niemand mit und so fuhr ich ein paar Kilometer solo zwischen Feld und dem Ausreißer, aber ich konnte das Loch nach vorne nicht schließen und das Feld wollte mich auch nicht so recht weglassen, in Runde 7 setzten sich dann 9 Fahrer ab, ich versuchte dann stets vorne zu sein im Feld um nicht noch eine Gruppe zu versäumen, in der Schlussrunde kam ich dann recht weit vorne in die engen Passagen, 7km vor dem Ziel ging es in einen kleinen giftigen Anstieg, genau hier fuhr mir ein Konkurrent hinten rein und stürzte, ich kam zwar nicht zu Fall, verlor aber den gesamten Schwung und konnte den Anschluss an das dezimierte Feld nicht mehr herstellen, ich fuhr dann die letzten Kilometer solo auf Rang 56 ins Ziel.

 

(c) Jaroslav Svoboda


Das Ergebnis ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei, wobei ich vermutlich im Sprint des Feldes auch nicht ganz vorne gelandet wäre als Bergfahrer, aber Rennen fahren ist immer gut und im Ausland gleich noch mehr. Kommende Woche werde ich bei mehreren Bergrennen starten, bevor es dann Anfang Juni mit der Bundesliga weitergeht.

 
GP Niederösterreich und Pinswanger Radsporttage PDF Drucken
Montag, den 09. Mai 2016 um 13:57 Uhr

Gestern stand das vierte Bundesligarennen der Saison am Programm, der GP Niederösterreich wurde rund um Pöggstall ausgetragen, auf 12 Runden kamen knallharte 3800 Höhenmeter und 153 Kilometer zusammen, es war wohl eine der schwersten Strecken die es in der Bundesliga bisher gab. Bereits in der ersten Runde zerbrach das Feld in viele kleine Gruppen, ich konnte mich zum Glück stets in der ersten Gruppe halten, schnell waren wir nur noch um die 30 Mann, vorne weg attackierte ein WSA Greenlife Fahrer solo und fuhr einen satten Vorsprung heraus. In unserer Verfolgergruppe spannte sich dann nach ein paar Runden die BMC Amplatz Equipe ein und schlug ein hohes Tempo an um die Solospitze wieder zu stellen, dies gelang auch, doch fielen diesem Tempo immer mehr Fahrer zum Opfer, als der Spitzeneiter eingeholt wurde war unsere Gruppe auf 20 Fahrer geschmolzen, als es in die letzten 3 Kilometer ging begannen die Attacken und in der Mauer von Jasnegg (24% auf 700m) zersiss dann unsere Gruppe auch mehrere kleine Gruppen, ich konnte dem Tempo auch nicht mehr folgen und fand mich in einer 5 Mann Gruppe wieder, in dieser ging es dann in die letzten 2 Runden. Das Ziel erreichte ich dann auf Rang 17, da nur 26 Fahrer in die Wertung kamen konnte ich in der Bundesligawertung einen großen Sprung machen und liege nun auf Zwischenrang 14.

 

(c) Eisenbauer


Der Kurs war wirklich schwer, aber kam mir entgegen auch wenn ich im Finale nicht mehr der Frischeste war.

 

Pinswang:


Bereits unter der Woche stand ich bei den Pinswanger Radsporttagen am Start, das Rundstreckenrennen ist immerhin das einzige Elite Rennen in unserem Bezirk, der Kurs ist leider ein absoluter Anitkurs für mich, 80km ohne einen einzigen Höhenmeter, ich versuchte früh mein Glück in der Flucht, kam aber nicht wirklich weg, wie so oft ging dann die Gruppe genau in dem Moment wo ich eingeholt wurde. Im Feld wurde aber nicht abgestellt, das Tempo blieb hoch doch eine gezielte Nachführarbeit kam kaum zu Stande, es wurde dann eigentlich recht langweilig, das Tempo war zwar enorm hoch aber es passierte nichts mehr, mit einem Schnitt von über 44km/h überquerte ich das Ziel um Position 30.


Tags darauf startete ich beim Bergsprint aufs Dreiländereck, nachdem ich das Rennen bereits zweimal gewinnen konnte, galt ich als Favorit.  Gleich am Start drückte ich mächtig aufs Tempo und schnell waren nur noch eine Hand voll Fahrer an meinem Hinterrad, am ersten steileren Stück nach ca. 1km steigerte ich das Tempo und war schnell auf und davon, mit einem neuen Streckenrekord überquerte ich bei einer Renndauer von unter 15min die Ziellinie mit einer Minute Vorsprung auf Rang 2, schön war es einige bekannte Gesichter am Streckenrand beim anfeuern zu sehen.

 


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Mai 2016 um 14:05 Uhr
 
GP Vorarlberg PDF Drucken
Dienstag, den 03. Mai 2016 um 21:31 Uhr

Vergangenen Sonntag fand das dritte Bundesligarennen der Saison in Nenzing statt, aufgrund des sehr schlechten Wetters (5°C und Regen) entschieden sich die Verantwortlichen dafür die Strecke von 8 auf 6 Runden zu verkürzen, womit die Distanz auf 130km sank. Unglaublich, dass trotz des kalten Wetters recht viele Zuschauer das Rennen vor Ort mitverfolgten, im Ländle spürt man wirklich eine Radsportbegeisterung, was sicherlich auch mit dem Kommentatoren Duo Martin Böckle und Sebastian Naier zusammenhängt.

(c) Walter Andre


Wie schon im Burgenland war das Starterfeld recht überschaubar, allerdings fehlte es nicht an Qualität und so wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen, zunächst konnte sich niemand absetzen, am Anstieg zum Schwarzer See konnten aber Runde für Runde Fahrer dem Tempo nicht mehr folgen, auch die Abfahrt war bei den äußeren Bedingungen nicht ganz ungefährlich, so kam es zu mehreren Stürzen. Für mich lief es die ersten 4 Runden eigentlich recht unspektakulär, zweimal fuhr ich bei ernstzunehmenden Attacken mit, ansonsten verhielt ich mich etwas defensiv. Ab der 4ten Runde hatte ich dann mit der Kälte zu kämpfen, meine Muskulatur wollte nicht mehr so wirklich mit mir zusammenarbeiten und so wurde es zur reinen Kopfsache im Rennen zu bleiben. Ich war wirklich froh als es in die letzte Runde ging, zu diesem Zeitpunkt waren bereits 7 Mann auf und davon, im Feld war alles für einen Sprint um die restlichen Plätze angerichtet, 2km vor dem Ziel galt es einen kleinen Schmalen Anstieg zu bewältigen, dort kam ich recht weit hinten rein und versuchte noch ein wenig nach vorne zu kommen bis zum Ziel. Schlussendlich erreichte ich das Ziel auf Rang 29, somit bin ich auch im dritten Liga Rennen in den Top 30 gelandet, in der Ligawertung liege ich nun auf Rang 26, sicherlich, vor allem nach dem letzten Jahr, nicht schlecht, aber es fehlt offen und ehrlich gesagt der Ausreißer nach oben bei einem wichtigen Rennen, ich hoffe beim nächsten Ligarennen, dem GP Niederösterreich am 8. Mai gelingt mir das endlich. Zuvor stehen allerdings meine Heimrennen an, das Straßenrennen in Pinswang am Mittwoch und der MTB Bergsprint am Donnerstag. Schade nur, dass beim Straßenrennen kein einziger Höhenmeter zu überwinden ist.

 

(c) Walter Andre

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Mai 2016 um 10:59 Uhr
 
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