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Christian Haas
Saisonstart auf Madeira PDF Drucken
Freitag, den 24. Februar 2017 um 10:57 Uhr

Nach 10 Tagen Madeira gemeinsam mit meinem Teamkollegen Daniel Knapp bin ich nun wieder zurück in Tirol. Auf Madeira trainierten wir gemeinsam mit meinem Freund Mario Moniz, der uns seine sehr, sehr bergige Insel zeigte. Kein verging an dem nicht mindestens 3000hm am Tacho standen, landschaftlich, kulinarisch sowie menschlich ist Madeira sehr empfehlenswert! Neben dem Training konnten wir auch beim ersten Rennen zum Straßencup von Madeira teilnehmen, ein kurzes Rundstreckenrennen in der Küstenstadt Machico, der Rundkurs war nur 3,5km lang und musste 10-mal befahren werden, für Dani und mich war klar, hier versuchen wir alles um den Sieg zu holen. Gleich am Start setzte sich eine 5-köpfige Gruppe mit uns Beiden ab. Wir kontrollierten das Rennen bis Runde 8 perfekt, dann gingen die Attacken los, Dani folgte einem Fahrer und zog davon, ich nahm ab diesem Moment natürlich die Beine hoch und verweigerte jegliche Führungsarbeit, Dani zog perfekt durch und holte sich den Sieg, ich attackierte kurz vor dem Ziel und holte Rang 3, ein perfekter Auftakt oder? Leider nicht ganz, im Ziel hieß es dann plötzlich wir wären eine Runde zu viel gefahren, keiner der 5 Mann vorne verstand die Situation, jedenfalls wurde eine Runde zuvor das Resultat abgenommen und dort hatten wir Pech, da Dani an 2ter Position und ich an 4ter lag. Natürlich waren wir ziemlich angefressen, allerdings haben wir keinen Fehler gemacht und das Rennen fast nach Belieben dominiert, auch die Wattwerte stimmten uns positiv.


Danke Mario für die super Zeit in deiner Heimat.


Morgen geht es dann für das Team schon nach Slowenien, wo am Sonntag der GP Izola ansteht, ein bergiges UCI 1.2 Rennen an der slowenischen Küste. Mal sehen wie wir auf internationaler Bühne harmonieren als Fahrer.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Februar 2017 um 11:00 Uhr
 
Rangger Köpfl Trophy und SkiTrail PDF Drucken
Sonntag, den 05. Februar 2017 um 10:28 Uhr

Genau einen Monat nach der Rückkehr aus Costa Rica war es wieder Zeit dem Körper etwas mehr Belastung abzuverlangen als im Training möglich. So entschloss ich mich am Freitag mit den Tourenskiern die Rangger Köpfl Trophy in Oberperfuss und am Sonntag den SkiTrail im Tannheimer Tal zu laufen. Die Vorbereitung auf Freitag wurde kurzfristig etwas durcheinander gebracht, da ich die halbe Nacht von Donnerstag auf Freitag im Feuerwehreinsatz stand. Auf das Rennen am Freitagabend hatte dies allerdings kaum einen Einfluss, ursprünglich hatte ich dort genannt um zu versuchen um den Sieg in der Kombiwertung mit dem Radrennen, welches ich gewinnen konnte, zu kämpfen, allerdings erfuhr ich erst eine Woche vor Start, dass es heuer leider keine Kombiwertung gibt. Dennoch fuhr ich ins Inntal und das Rennen tat meinem Körper richtig gut, am steilen Beginn des Rennens konnte ich mich in den Top 10 festsetzen, doch als die Strecke flacher wurde hatte ich nicht das schnellste Fell und auch meine Technik im flachen war nicht allzu gut, so verlor ich einige Positionen, erst im Schlussanstieg konnte ich wieder Plätze gutmachen, mit Rang 18 kann ich durchaus leben, immerhin habe ich nicht das allerleichteste Material und mein Fokus liegt ja nicht bei dieser Sportart, die Belastung war jeden Falls gut um den Motor durchzuputzen.


Am Sonntag ging es dann zum SkiTrail, dort rechnete ich mir schon mehr aus, zwar zähle ich auch hier nicht zu den Spezialisten, doch dank meiner Ausdauer und einem Top Material kann ich ganz gut mithalten. Am Samstagabend war ich noch bei Wagner Rafael der mir den Ski richtig schnell machte, am Start war es noch recht kühl und mein Ski war etwas zu warm gewachst für diese Verhältnisse, was sich aber im weiteren Verlauf als klarer Vorteil herausstellte, gleich nach dem Start fand ich mich in der Spitzengruppe der Top 15 wieder, nach 2 Abfahrten, wo mein Ski etwas zu kämpfen hatte verlor ich den Anschluss an die erste Gruppe, allerdings bildete sich eine gute Verfolgergruppe, im Anstieg nach Oberjoch pokerte ich hoch und versuchte meine Stärke bergauf auszuspielen, bis zur Abfahrt kam ich auf wenige Meter an die nächste Gruppe heran, doch ich schaffte es nicht die Lücke zu schließen und so kam von hinten wieder meine alte Gruppe, mit dieser ging es dann bis kurz vor dem Durchlauf im Zielstadion, am zuvor Anstieg zerteilte sich die Gruppe und ich zog mit 2 Mann vorne weg, mit meinen Begleitern aus Tschechien und der Schweiz lief ich dann nahezu die komplette 2te Rennhälfte und mein Ski lief dermaßen gut, dass ich nicht mehr ans Limit gehen musste, ich leistete viele Führungskilometer, im letzten Anstieg ergriff ich dann die Flucht nach vorne und kam als 11ter ins Ziel, knapp an meinem Ziel Top 10 vorbei, aber somit bleibt ein Ziel für 2018 offen. Körperlich bin ich zufrieden und nun gilt der volle Fokus der anstehenden Radsaison, bereits am 10. Februar fliege ich nach Madeira auf ein 10-tägiges Trainingslager. Allerdings werde ich auf der Insel auch ein Straßenrennen bestreiten. Richtig los geht es dann aber am 26.02. mit dem UCI Rennen GP Izola in Slowenien.


 
Abenteuer Costa Rica PDF Drucken
Sonntag, den 08. Januar 2017 um 20:05 Uhr

Nun ist gut eine Woche vergangen seit ich aus Costa Rica zurückgekehrt bin, genug Zeit um alle Eindrücke ein wenig sacken zu lassen. Es war bisher eindeutig meine schönste, aber auch härteste sportliche Reise. Los ging alles am 8.12. als ich den Rest des Teams am Flughafen München traf, von wo es dann gemeinsam ins warme Costa Rica ging. Dort wurden wir vom nationalen Verband abgeholt und zum Hotel überstellt, am Tag danach bauten wir schnell die Bikes zusammen und erkundschafteten die atemberaubende Landschaft. Am 11.12. stand dann der GP San José am Plan, ein relativ flaches 100km Straßenrennen in der Landeshauptstadt, das Rennen war sehr schnell und die ersten 50km tat ich mich wirklich schwer in Tritt zu kommen, immerhin ist das Rennen ja im für uns Winter. In der zweiten Rennhälfte wurden meine Beine aber immer besser und ich fand meinen Renntritt, in einem Massensprint hinter der Spitzengruppe kam ich immerhin auf Rang 40. Es folgte ein Ruhetag, ehe am 13.12. die Vuelta a Costa Rica startete. Am Ruhetag waren Alle in ein altes Theater eingeladen wo sämtliche Teams, mit viel Medienrummel, vorgestellt wurden. Tags darauf ging es dann los, gleich die erste Etappe führte über knapp 200km. Hier auf alle 12 Etappen einzeln einzugehen würde vermutlich den Rahmen sprengen, ich konnte mich während der Rundfahrt verbessern und meine Wattwerte in der zweiten Woche deutlich steigern, mein bestes Tagesergebnis war ein 18ter Rang und in der Gesamtwertung belegte ich Rang 34.



Zwar hatte ich das ein oder andere Mal auch ein wenig Rennpech, aber die glücklichen Momente hatte eindeutig überhand, so durfte ich Bergankünfte bestreiten die von tausenden jubelnden Zuschauern mitverfolgt wurden, ich hatte an einigen Tagen wirklich Gänsehaut.  Die Stimmung in unserem Team war Großteils gut, auch wenn die Situation ungut war, als ich ab der 9 Etappe unser einzig verbliebener Rennfahrer war. Vor allem Miro (D.S) und Thomas (Mechaniker) unterstützten mich mit allen Mitteln, zusätzliche Motivation auf den letzten 3 Etappen gab auch Teamkollege Alex, der sich ins Betreuerauto schwang. Auch die Mädls Kathi und Maria halfen mir und uns tatkräftig. Die Rundfahrt war wirklich sehr anspruchsvoll, 1700km und 35.000hm, von knapp 120 Startern überlebten nicht einmal 50 Fahrer diese Strapazen, mir hat dieses Rennen eindeutig Hunger auf mehr gemacht, mein Körper verträgt eine lange Rundfahrt wirklich ausgezeichnet und regeneriert sehr schnell, dies ist auch für mich eine neue Erfahrung.



Aber nicht nur die Rundfahrt selbst war super, das ganze Land hat mich verzaubert, die atemberaubende Landschaft, das leckere Essen, die frischen tropischen Früchte und die Menschen die so herzlich und offen sind. Ich hoffe sehr dieses Land noch einmal besuchen zu dürfen um gute Freunde wieder zu treffen. Ich erlebte noch keine Rundfahrt bei der sich Fahrer verschiedenster Nationen so freundschaftlich begegneten, seien es die Mexikaner, die Costa Ricaner oder meine neuen Brüder aus Kolumbien. Wer mehr wissen will der muss mich einfach selber fragen, es gibt viele Geschichten zu erzählen, zum Abschluss bleibt nur zu sagen Danke dem Team Denzel für diese Erlebnisse in den letzten 2 Jahren, für mich geht es nun mit dem Radteam Tirol in die Saison 2017, dort möchte ich Leistungsträger und Hilfe für die Jungen sein. Die Motivation ist hoch und der Anspruch an mich selbst ist nach Costa Rica gestiegen.



Ein großes Danke auch an alle die mir immer wieder nach den Etappen geschrieben haben und mich von zu Hause aus motiviert haben und natürlich an die Menschen die mich unterstützen. PURA VIDA



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Januar 2017 um 20:19 Uhr
 
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