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Christian Haas
Abenteuer Costa Rica PDF Drucken
Sonntag, den 08. Januar 2017 um 20:05 Uhr

Nun ist gut eine Woche vergangen seit ich aus Costa Rica zurückgekehrt bin, genug Zeit um alle Eindrücke ein wenig sacken zu lassen. Es war bisher eindeutig meine schönste, aber auch härteste sportliche Reise. Los ging alles am 8.12. als ich den Rest des Teams am Flughafen München traf, von wo es dann gemeinsam ins warme Costa Rica ging. Dort wurden wir vom nationalen Verband abgeholt und zum Hotel überstellt, am Tag danach bauten wir schnell die Bikes zusammen und erkundschafteten die atemberaubende Landschaft. Am 11.12. stand dann der GP San José am Plan, ein relativ flaches 100km Straßenrennen in der Landeshauptstadt, das Rennen war sehr schnell und die ersten 50km tat ich mich wirklich schwer in Tritt zu kommen, immerhin ist das Rennen ja im für uns Winter. In der zweiten Rennhälfte wurden meine Beine aber immer besser und ich fand meinen Renntritt, in einem Massensprint hinter der Spitzengruppe kam ich immerhin auf Rang 40. Es folgte ein Ruhetag, ehe am 13.12. die Vuelta a Costa Rica startete. Am Ruhetag waren Alle in ein altes Theater eingeladen wo sämtliche Teams, mit viel Medienrummel, vorgestellt wurden. Tags darauf ging es dann los, gleich die erste Etappe führte über knapp 200km. Hier auf alle 12 Etappen einzeln einzugehen würde vermutlich den Rahmen sprengen, ich konnte mich während der Rundfahrt verbessern und meine Wattwerte in der zweiten Woche deutlich steigern, mein bestes Tagesergebnis war ein 18ter Rang und in der Gesamtwertung belegte ich Rang 34.



Zwar hatte ich das ein oder andere Mal auch ein wenig Rennpech, aber die glücklichen Momente hatte eindeutig überhand, so durfte ich Bergankünfte bestreiten die von tausenden jubelnden Zuschauern mitverfolgt wurden, ich hatte an einigen Tagen wirklich Gänsehaut.  Die Stimmung in unserem Team war Großteils gut, auch wenn die Situation ungut war, als ich ab der 9 Etappe unser einzig verbliebener Rennfahrer war. Vor allem Miro (D.S) und Thomas (Mechaniker) unterstützten mich mit allen Mitteln, zusätzliche Motivation auf den letzten 3 Etappen gab auch Teamkollege Alex, der sich ins Betreuerauto schwang. Auch die Mädls Kathi und Maria halfen mir und uns tatkräftig. Die Rundfahrt war wirklich sehr anspruchsvoll, 1700km und 35.000hm, von knapp 120 Startern überlebten nicht einmal 50 Fahrer diese Strapazen, mir hat dieses Rennen eindeutig Hunger auf mehr gemacht, mein Körper verträgt eine lange Rundfahrt wirklich ausgezeichnet und regeneriert sehr schnell, dies ist auch für mich eine neue Erfahrung.



Aber nicht nur die Rundfahrt selbst war super, das ganze Land hat mich verzaubert, die atemberaubende Landschaft, das leckere Essen, die frischen tropischen Früchte und die Menschen die so herzlich und offen sind. Ich hoffe sehr dieses Land noch einmal besuchen zu dürfen um gute Freunde wieder zu treffen. Ich erlebte noch keine Rundfahrt bei der sich Fahrer verschiedenster Nationen so freundschaftlich begegneten, seien es die Mexikaner, die Costa Ricaner oder meine neuen Brüder aus Kolumbien. Wer mehr wissen will der muss mich einfach selber fragen, es gibt viele Geschichten zu erzählen, zum Abschluss bleibt nur zu sagen Danke dem Team Denzel für diese Erlebnisse in den letzten 2 Jahren, für mich geht es nun mit dem Radteam Tirol in die Saison 2017, dort möchte ich Leistungsträger und Hilfe für die Jungen sein. Die Motivation ist hoch und der Anspruch an mich selbst ist nach Costa Rica gestiegen.



Ein großes Danke auch an alle die mir immer wieder nach den Etappen geschrieben haben und mich von zu Hause aus motiviert haben und natürlich an die Menschen die mich unterstützen. PURA VIDA



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Januar 2017 um 20:19 Uhr
 
Bald geht`s nach Costa Rica PDF Drucken
Sonntag, den 04. Dezember 2016 um 20:21 Uhr

Bald geht’s los mit der Reise nach Costa Rica, das Training lief bisher recht gut, mit meinem Formaufbau bin ich soweit zufrieden, auch wenn mich derzeit eine leichte Erkältung etwas ausbremst, aber bis zum Abflug sollte ich wieder fit sein. Vielen Dank an dieser Stelle an Matthias bzw. Benjamin und Eva bei welchen ich jeweils 3 Tage zum Trainieren war – einmal in Südtirol und einmal in der Gegend um Heilbronn. Dort spulte ich lange Grundlageneinheiten ab, unter der Woche versuchte ich nach der Arbeit stets kurz aber intensiv zu trainieren. Mittlerweile habe ich auch meinen Trainingsraum fertig gebracht, nun kann ich unabhängig von Fitnesscentern alle nötigen Übungen zum Formaufbau selbst durchführen. Vielen Dank an Andi, Matze und Hannah vom Athletiktraining Zentrum Innsbruck für das organisieren der Trainingsgeräte. Falls jemand mal vorbeikommen möchte zum Krafttraining darf er sich gerne melden.


Zur Rundfahrt in Costa Rica, Abflug ist am 8. Dezember, am 11. Dezember steht mit dem GP San Jose ein UCI 1.2 Rennen in der Hauptstadt des Landes an, ehe dann am 13. die Rundfahrt der Kategorie 2.2 startet. Die täglichen Ergebnisse findet man am aktuellsten auf der Seite http://www.procyclingstats.com/rider/Christian_Haas


Ich hoffe Ihr drückts mir die Daumen und ich wünsche schon mal Euch allen frohe Weihnachten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2016 um 20:24 Uhr
 
Sieg am Bärenköpfle als perfekter Trainingsstart PDF Drucken
Mittwoch, den 02. November 2016 um 18:05 Uhr

Mitte der letzten Woche begann ich wieder mit dem Formaufbau, nach gut 3 Wochen Pause, in der ich nur mäßig sportlich aktiv war, trainiere ich nun wieder gezielt nach System, begonnen habe ich mit einem Besuch im Athletiktraining Zentrum in Innsbruck. Nachdem mich einige Freunde aus dem Allgäu gefragt haben, entschloss ich mich beim Rennen aufs Bärenköpfle in Gunzesried zu starten, ein kurzer aber steiler MTB Bergsprint. Über meine Verfassung war ich mir nach der Pause nicht so ganz sicher, auch wenn ich mich in den 3 Tagen Training zuvor von Tag zu Tag besser fühlte. Das Rennen lief dann erstaunlich gut und ich konnte mich gleich am Start absetzen, in einem der steilsten Passagen fiel mir dann die Kette hinten durch und ich musste kurz vom Rad, mein Vorsprung reichte aber aus und ich konnte das sehr familiäre Rennen gewinnen. Danach ging es noch recht gemütlich auf einer Alm weiter mit den feinen Allgäuern.


Wie einige bereits wissen, geht es für mich im Dezember nach Costa Rica zur dortigen Landesrundfahrt, es stehen ein Eintagesrennen in der Hauptstadt San Jose an, sowie die 12 Etappen umfassende Vuelta a Costa Rica an. Diese Rundfahrt wird sicherlich die sportliche größte Herausforderung meiner bisherigen Karriere, gilt es doch auf den insgesamt 1700km vom Meeresniveau bis auf knapp 4000m zu bestehen. Ich freue mich aber sehr auf dieses Abenteuer mit meinem Team Denzel, bis zum Abflug am 8. Dezember gilt es nun eine passable Form aufzubauen, was sich um diese Jahreszeit nicht als allzu einfach erweist, darum werde ich wohl des Öfteren in den Süden flüchten um zu trainieren.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. November 2016 um 18:23 Uhr
 
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