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Christian Haas
Giro Medio Brenta - leider Sturz PDF Drucken
Montag, den 14. Juli 2014 um 11:09 Uhr

Nach 2 Wochen mit nur sehr wenig Training, begann ich Mitte der Woche dem neuen Formaufbau für die 2te Saisonhälfte und ich fühlte mich bereits bei den ersten langen Einheiten letzte Woche wieder richtig gut, dadurch war die Vorfreude auf den Giro Medio Brenta recht groß, dieses Rennen fuhr ich ja schon im Vorjahr und da war es mein erstes UCI Rennen. Die Strecke führt zunächst 80km komplett flach durch die Region um Bassano del Grappa, ehe es in einen 1000hm Anstieg geht. Gleich nach dem Start wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen, der Tacho stand kaum einmal unter 50km/h. Es standen 27 Mannschaften am Start, u.a, Katusha U23 und Astana U23 und alle italienischen Topteams, ich wusste aus dem Vorjahr noch dass man bei der Einfahrt nach Cittadella bei km 50 halbwegs vorne sein sollte um heil durch die engen Gassen zu kommen. Ich fuhr dann an 5ter Position durch die Stadt und hielt mich stets weit vorne auf, dann auf einer der letzten breiten Straßen vor dem Berg wurde das Feld dann etwas langsamer und schob sich zusammen, direkt vor mir fuhr ein Italiener in ein Schlagloch und kam zu Fall, bei Tempo 55 hatte ich keine Chance auszuweichen und kam hart zu Fall und wie das in einem Feld so ist, stürzten dann noch ein paar Fahrer auf mich drauf, nach dem entwirren der Räder wollte ich gleich wieder weiterfahren doch dann sah ich dass mein Rad nicht mehr Einsatzfähig war und wartete auf unser Betreuerfahrzeug und da wir im Team keine Ersatzfahrräder haben war das Rennen für mich vorbei, ich fuhr dann das Rennen im Betreuerauto mit was auch einmal interessant zu sehen war. Nun muss ich schauen die nächsten Tage alles wieder Rennfertig zu bringen, leider ist der Schaden nicht ganz ohne, so ist mein vorderes Laufrad irreparabel beschädigt so wie eines der teuren Wattmesspedale stark beschädigt. Mir selbst ist Gott sei Dank recht wenig passiert, außer ein paar Abschürfungen und Prellungen habe ich nicht viel abbekommen. Ich denke bis zum kommenden Sonntag habe ich soweit alles beisammen um beim Ingolstädter Straßenpreis wieder zu starten.

 
Hinterhorn und Gapfahl Trophy PDF Drucken
Dienstag, den 08. Juli 2014 um 11:10 Uhr

Am Freitag startete ich mit einem Teil unseres Teams bei der Hinterhorn Challenge, ein Bergrennen von Gnadenwald auf die Hinterhornalm, beim Abfahren der Strecke dacht eich mir noch, dass mir dieses Rennen richtig gut liegen würde da es ziemlich steil berghoch geht, am Start drückte dann Daniel Rubisoir gleich aufs Tempo, doch ich hatte keine Probleme zu folgen, im weiteren Rennverlauf setzten wir und dann zu viert ab. Natale und Rubisoir sorgen immer wieder fürs Tempo, ich war guter Dinge als ziemlich genau bei Rennhälfte mein Körper nicht mehr wollte, ich bekam wie aus dem Nichts Magenkrämpfe und musste reißen lassen, Fahrer um Fahrer holte mich ein und ich versuchte mit jedem ein Stück mitzufahren, aber es fehlte einfach die Kraft, bis zum Ziel war es dann die reinste Qual und dass ich die Ziellinie als 9ter überquerte war mir dann recht egal. Im Ziel hatte ich dann richtige Magenschmerzen und verbrachte einige Zeit auf dem WC. Ich hatte allerdings schon eine Ahnung was ich da Falsches gegessen habe und wollte am nächsten Tag in der Früh entscheiden ob ich bei der Gapfahl Trophy starte oder nicht.



In der Früh fühlte ich mich nach einer sehr kurzen Nacht recht gut und entschloss nach Vorarlberg zu fahren, ich freute mich endlich mal wieder ein MTB Rennen zu fahren und einige Freunde zu treffen. Das Rennen war super organisiert und die Strecke war ziemlich abwechslungsreich für einen Hill-Climb, am Start war nahezu alles was das Ländle aufzubieten hat. Einer der besten Skibergsteiger Österreichs, Daniel Zugg machte dann am Start das Tempo, da zeriss es das fast 100 Fahrer umfassende Feld recht schnell, dann konterte Jenny Tobias und Hagspiel und ich setzten nach, zu Dritt setzten wir uns dann ab, allerdings musste ich recht schnell reißen lassen und von hinten kamen Hofer und Schreiber immer näher, 2km vor dem Ziel schlossen sie dann zu mir auf, aber auf den letzten 200-300m konnte ich meine Sprintstärke ausspielen und den 3ten Rang holen. Auf Gerd Hagspiel verlor ich allerdings über eine Minute, ich war allerdings Aufgrund des schlechten Rennens am Vortag doch zufrieden und für den Kopf war es wichtig zu sehen, dass das am Freitag eine einmalige Geschichte war. Nun hoffe ich dass trotz des schlechten Wetters ein vernünftiges Training möglich ist, denn am Sonntag steht mit dem Giro Medio Brenta ein richtig schweres UCI 1.2 Rennen in Italien auf dem Rennkalender.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Juli 2014 um 11:33 Uhr
 
ÖM Straße PDF Drucken
Sonntag, den 29. Juni 2014 um 18:23 Uhr

Ein Satz mit X das war wohl nix, heute bei einem der wichtigsten Rennen der Saison, den Staatsmeisterschaften vor meiner Haustür im Tirol hatte ich mir viel vorgenommen. Zuerst mussten wir 4 Runden von Kaltenbach im Zillertal über Zell am Ziller fahren, dort wurde schon brutal aufs Tempo gedrückt und ich war zu Beginn zu weit hinten und hatte nicht die besten Beine, aber von Runde zu Runde wurde es besser, als es dann aus dem Zillertal herausging wurde bei starkem Wind in Einserreihe ein hohes Tempo angeschlagen um die Ausreißer rund um Bernhard Eisel und Matthias Brändle nicht zu weit weg zu lassen, dann ging es via St. Gertraudi nach Reith hoch, eine sehr steile aber nicht all zu lange Rampe, ich konnte recht weit vorne in den Berg hineinfahren und war kurz vor der Kuppe noch halbwegs gut dabei, als die Kette sich irgendwie zwischen Rolle und Käfig begab und einen Teil des Käfigs wegriss, ich musste absteigen und die Kette auf die Rolle legen, nach dieser Aktion fand ich mich im Grupetto wieder und mir war klar das wars. Im Anstieg nach Gnadenwald setzte ich mich dann mit Manuel Schreiber noch einmal vom Grupetto ab und wir fuhren dann zu weit mehr oder weniger bis Igls, wo ich dann aus dem Rennen ausstieg. Gewonnen hat Trek Factory Racing Profi Riccardo Zoidl, ebenfalls am Start war Bernhard Eisel, der 3ter wurde und ab kommender Woche seine 10te Tour de France bestreiten wird.


Foto: Walter Andre


Nun gut, natürlich bin ich sehr enttäuscht, wenn man etwas Positives mitnehmen kann dann dass es nicht an meinem Körper lag und ich ohne Defekt sicherlich unter den 30 Fahrern wäre die ins Ziel kamen. Nun heißt es einfach nach vorne zu schauen und den Tag heute unter Pech gehabt abzuhacken.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Juni 2014 um 18:27 Uhr
 
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