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Christian Haas
Stubaier Mountainking und ÖM Berg PDF Drucken
Dienstag, den 16. September 2014 um 14:30 Uhr

Nach einem rennfreien Wochenende startete ich voll motiviert in das vergangene Wochenende. Zunächst stand am Freitag, sozusagen als Vorbelastung für den letzten Tchibo Cup der Saison am Sonntag, der Stubaier Mountainking (18km/750hm) am Programm. Dieses Rennen lag mir in der Vergangenheit recht gut. Wie so oft in diesem Jahr fing es kurz vor dem Start an zu regnen, zu Beginn des Rennens war das Tempo recht langsam und niemand wollte die Nase in den Wind stecken. Erst kurz vor der Sprintwertung begann Leben ins Rennen zu kommen, als zunächst mein Teamkollege Martin attackierte, ehe 4 Mann nachsetzten. Danach rollte alles wieder zusammen und kurz vor der Bergwertung erhöhte Nösig das Tempo, nur Schlögl und ich konnten folgen. Als dann Schlögl Probleme bekam forcierte ich das Tempo und sicherte mir die Bergwertung. Im anschließenden Flachstück holten mich die Beiden dann wieder ein und gemeinsam ging es in Richtung Gletscher, im Schlussanstieg mussten ich dann Beide ziehen lassen, aber von hinten kam nichts mehr und so sicherte ich mir den 3ten Gesamtrang, sowie den Sieg in der Eliteklasse.


Foto Walter Andre


Am Sonntag ging es dann nach Thalgau in Salzburg, wo der letzte Cup der Saison und zugleich die Staatsmeisterschaften (62km/1800hm) am Berg stattfanden. Die Strecke führte zunächst 1,5mal um den Fuschlsee, wobei auf dieser Runde jedes Mal ein Anstieg mit ca 300hm zu bewältigen war, ehe es dann auf den Gaisberg bei Salzburg ging. Wie so oft war der Regen wieder ein treuer Begleiter von uns Athleten. Direkt nach dem Start ging es das erste Mal in den Anstieg, in der ersten Runde wurde noch ein moderates Tempo angeschlagen und trotzdem verloren schon die ersten Fahrer den Anschluss. In den Abfahrten hatte ich wirklich Respekt, es lag schon etwas Laub auf der nassen Straße, wodurch es ziemlich gefährlich war, dennoch wurde mit knappen 90km/h die Abfahrt hinunter geschossen. Als es dann das zweite Mal in den Anstieg bei Thalgau ging wurde das Tempo forciert und auf der Kuppe oben war wir nur noch um die 30 Fahrer, in der Abfahrt hätte ich dann fast den Anschluss verloren, aber eben nur fast. Es folgten dann noch 10 mehr oder weniger Flache Kilometer bis zum Schlussanstieg und das Team Gourmetfein sorgte in unserer Gruppe für das Tempo. Am Einstieg zum Gaisberg fühlte ich mich dann gut und ließ die Kette über die erste Rampe auf dem Blatt, ich fand sofort einen guten Rhythmus und konnte ohne Probleme mit den Besten mithalten. Die Gruppe war inzwischen deutlich kleiner geworden und ich war zu diesem Zeitpunkt ein wenig überrascht dass ich noch dabei war. Es gingen die ersten Attacken und einige Fahrer konnten sich absetzen, als das Tempo in meiner Gruppe etwas nachließ attackierte ich selbst und sorgte somit dafür dass es immer weniger Fahrer wurden, die letzten 2 Kilometer war ich dann in einer elitären Gruppe mit Konrad, Fankhauser, Leopold, Bissinger und Tratnik. An der 1km Marke bemerkte ich dass Tratnik der im gelben Trikot war, erste Probleme bekam, kurz darauf attackierte Bissinger und die Gruppe zerfiel, ich konnte zunächst das Hinterrad von Konrad (Gesamt 4ter der Ö-Tour und Stagiare bei NetApp) halten. Dieser forcierte dann aber kurz und hatte ein paar Meter, dann kam Fankhauser, an dessen Hinterrad blieb ich dann bis zur 100m Marke um dann anzutreten und Fankauser und Konrad noch zu überholen. Gesamtrang 6 bei einem Tchibo Cup stand nun zu buche, ich war unglaublich froh und verstand zunächst gar nicht vor wem ich da aller geblieben war. In der Staatsmeisterschaftswertung wurde ich dann sogar 4ter, zwar nur Blech, aber hätte mir vor dem Rennen dieses Ergebnis angeboten hätte ich ohne zu zögern zugesagt.

 

Ergebnis


Es war mit Abstand das beste Rennen dass ich je gefahren bin, auch meine Wattwerte waren um einiges höher als je zuvor. Ich fühlte mich während des Rennens erst auf den letzten 1000m wirklich am Anschlag. Nach den vielen konstant guten aber eben nicht überragenden Leistungen war das endlich das Ergebnis was meine harte Arbeit bestätigte. Nun weiß ich was alles möglich ist und dass mein Körper noch potential besitzt. Die Saison ist ja mittlerweile so gut wie vorbei, außer ein paar Bergrennen steht nichts mehr an.


Im Tchibo Cup konnte ich durch das Ergebnis auch noch einmal einen großen Sprung machen und so beende ich meine erste volle Straßensaison auf einem respektablen 21. Gesamtrang der österr. Bundesliga.


Bedanken möchte ich mich bei allen die mir in den letzten Tagen gratuliert haben, Danke!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. September 2014 um 16:11 Uhr
 
Sieg am Naturfreundehaus + UCI Rennen Zagreb - Novo Mesto PDF Drucken
Dienstag, den 02. September 2014 um 10:39 Uhr

Am Freitag startete ich zur Titelverteidigung beim Naturfreundehausrennen in Immenstadt. Das recht kurze, aber dafür umso steilere, Bergrennen führt vom Friedhof in Immenstadt über 5,4km und 630hm auf das Naturfreundehaus. Kurz vor dem Start dann der Schock, beim einrollen mit meinem Kumpel Robby kam ich zu Sturz und landete genau auf meiner schon vorbelasteten Schulter. Ich rollte dann aufgeschürft zum Start, doch durch das Adrenalin hatte ich direkt nach dem Sturz kaum mit Einschränkungen zu kämpfen. Unmittelbar vor dem Startschuss begann es in strömen zu regenen. Gleich nach dem Startschuss attackierte Robby, ich fuhr in einem kontrollierten Tempo mit Pascal Fontain am Hinterrad das entstandene Loch bis zu Kilometer 1,5 zu. Danach bekam Pascal erste Probleme und ich lag mit einer kleinen Lücke in Führung, doch Pascal machte stets Druck und kam mir bis zum Ziel immer wieder gefährlich nahe, doch ich ließ nichts mehr anbrennen und feierte meinen 2ten Sieg en suite bei diesem Rennen, Es war ein schönes Podium mit meinen Kumpels Pascal (2.) und Robby (3.). Meine Zeit war um einiges schlechter als im Vorjahr, aber das lag zum Großteil am sehr schlechten Wetter.


Auf dem Heimweg vom Rennen wurden dann die Schmerzen im Schulterbereich immer stärker. Am Samstag hieß es dann bereits um 6 Uhr aufstehen und ab nach Schwaz zum Treffpunkt mit dem Team. Durch den starken Reiseverkehr kamen wir dann erst gegen 17:30 in Zagreb an. Dann noch schnell eine kurze Runde auf dem Rad um die Beine etwas zu lockern und dann nach dem Essen tot ins Bett fallen.


Am Sonntag stand dann das UCI 1.2 Rennen Zagreb – Novo Mesto (zugleich Tchibo Cup) an, ein Rennen das mir vom Kurs her eigentlich gut gefällt und die Atmosphäre vor allem beim Start zwischen der Staatsoper und dem Nationalmuseum in Zagreb hat sein ganz eigenes Flair. Nach der Neutralisation wurde das Tempo sehr schnell angezogen und ich merkte schon früh dass meine Schulter mir heute Probleme bereiten würde, als sich eine Spitzengruppe absetzte wurde das Tempo zum Glück bis zum ersten Anstieg bei Kilometer 60 geringer. Doch im Anstieg begannen die Probleme wieder, zunächst konnte ich gut mitfahren doch ab der Hälfte des Anstiegs hatte ich große Mühe dem Tempo zu folgen, mit den Letzten des Hauptfeldes überquerte ich die Kuppe, direkt hinter der Kuppe sah es dann aus als hätte eine Granate im Feld eingeschlagen, überall lagen Fahrer am Boden (unter Ihnen auch Janez Brajkovič/ASTANA).

Ich musste kurz anhalten und verlor knapp den Anschluss an das Feld, in der Abfahrt rollte allerdings eine Gruppe von hinten heran und mit dieser konnte ich den Anschluss an das Feld wieder herstellen. Als wir das erste Mal Novo Mesto erreichten mussten wir noch 4 Schlussrunden á 18km bewältigen, in den ersten 2 Runden ging es mir noch recht gut auch wenn die Schulter schmerzte. In den letzten 2 Runden ging es mir dann aber immer schlechter und in der Schlussrunde musste ich am Anstieg reißen lassen. Ich rollte dann als 88ter außerhalb der Liga Punkte über die Ziellinie, einerseits bin ich stolz darauf das Rennen trotz Verletzung ausgefahren zu sein, andererseits bin ich enttäuscht zum ersten Mal in dieser Saison außerhalb der Ligapunkte gelandet zu sein. In der Gesamtwertung verlor ich ein paar Plätze und rangiere nun auf Rang 30. Das letzte Ligarennen ist erst in 2 Wochen (Gaisberg/ÖM Berg), bis dahin hoffe ich wieder voll fit zu sein.


 


Am kommenden Wochenende werde ich nicht bei unseren Heimrennen in Schwaz starten da in unserer Familie eine Hochzeit gefeiert wird und das geht eindeutig vor. Da in Schwaz meine Teamkollegen Starzi und Willi ihre Karriere beenden werden, möchte ich mich hiermit bei Ihnen bedanken, gerade von Willi habe ich in den letzten 2 Jahren sehr viel gelernt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. September 2014 um 10:44 Uhr
 
Kletterabenteuer in Oberösterreich PDF Drucken
Sonntag, den 24. August 2014 um 11:59 Uhr

Gestern startete ich beim EinDRUCK Classik Rennen in Eidenberg/Oberösterreich, dieses Rennen wurde zum ersten Mal ausgetragen, es galt einen 10km langen Rundkurs 12mal zu bewältigen, klingt soweit recht unspektakulär, wären da nicht die etwas über 250hm pro Runde! Aufgrund des hohen Preisgelds waren einige starke Fahrer am Start, so auch das Team Adria Mobil. Die erste Runde wurde noch etwas verhalten gefahren, doch ab Runde zwei gab es keine Sekunde mehr um nach Luft zu schnappen, das Feld wurde stetig kleiner, ab der 5ten Runde setzte dann noch Regen ein, was die Abfahrten ziemlich gefährlich machte, in der 7ten Runde musste ich dann auch reißen lassen, ich fuhr mit einigen anderen Fahrern dann hinter dem „Feld“ her. Im Verlauf der letzten Runden konnten wir noch einige Fahrer einsammeln und in der Schlussrunde sprinteten wir dann noch um die Plätze, mit Rang 22 endete dieses Rennen gar nicht so schlecht für mich. Mit 3500hm war es sicherlich mein bisher härtestes Straßenrennen. Das Rennen hat sicherlich großes Potential, das drum herum ist sensationell und auch die Absperrung hat tadellos funktioniert, was in Österreich leider nicht immer der Fall ist.



Am Freitag werde ich versuchen beim Naturfreundehaus Bergsprint in Immenstadt meinen Titel zu verteidigen, bevor es dann am Samstag in Richtung Zagreb geht zur vorletzten Station der Tschibo Top Rad Liga.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. August 2014 um 12:02 Uhr
 
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