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Christian Haas
Flachgauer Radsporttage PDF Drucken
Dienstag, den 22. April 2014 um 09:12 Uhr

Sonntag und Montag startete ich mit dem Team bei den Flachgauer Radsporttagen, wobei an beiden Tagen auf demselben 25km Rundkurs gefahren wurde, am Sonntag 125km und am Montag 150km, der Kurs war recht hügelig, wobei 10km vor Start/Ziel eine etwas längere und richtig steile Rampe wartete. Wenn man jetzt aber denkt selber Kurs, selbes Rennen dann täuscht man sich:


Sonntag (125km)

Das Rennen war von starkem Wind geprägt was das Tempo recht niedrig hielt denn niemand wollte sich im Wind exponieren, es konnte sich recht schnell eine Spitzengruppe absetzen, allerdings nur 2 Mann, darunter mit Willi auch ein Teamkollege was für uns natürlich angenehm war da wir im Feld nichts arbeiten mussten, der Druck lag nun auf den Continental Teams und Gourmetfein reihte sich aufopfernd vorne ein, Willi konnte bis in die letzte Runde vorne bleiben, als er gestellt wurde gingen die Attacken los, wobei immer jemand von uns dabei war, die beste Aktion setzte wohl Pössl Lukas, der 12km vor dem Ziel ein großes Loch aufreißen konnte, am letzten Berg attackierten dann andere und ich zog mit, doch in der Abfahrt lief ein Großteil wieder zusammen, sodass ein Feld von gut 45 Fahrern um den Sieg sprintete, ich versuchte diesmal alles um halbwegs eine Position zu haben, kam aber nicht über Rang 29 hinaus. Erfreulich war hingegen der 7te Rang für unseren Kapitän Harald Starzengruber bei seinem Heimrennen.


Montag (150km)

Schon beim Aufstehen strahlte die Sonne über dem Flachgau und es versprach ein fast windstiller Tag zu werden, das Rennen war diesmal von Beginn an deutlich schneller als am Vortag und es wurde durchgehend attackiert, erst in Runde 2 konnten sich fast 15 Fahrer absetzen, darunter auch 2 von uns, allerdings konnte sich nur Starzi vorne etablieren und dran bleiben, hinten im Feld wurde aber keineswegs resigniert, die Attacken hörten eigentlich nie auf, unsere Teamtaktik war dann klar, mitgehen aber nicht selber attackieren da wir jemanden vorne haben, ich folgte dann 2 deutschen Fahrern die Attackierten, schnell ging ein Loch zum Feld auf, für mich war die Situation recht angenehm ich und ein WSA Fahrer nahmen keinen Meter im Wind und „passten“ nur auf die 2 Ausreißer auf. Plötzlich kam eine 20 Mann starke Gruppe (u.a. mit Teamkollege Alex Dürager) daher, nun änderte sich die Situation im Rennen, wir konnten den Rückstand zur Spitze teilweise stark verkürzen und bauten den Vorsprung zum Hauptfeld zwischenzeitlich auf über 5 Minuten aus, es war schnell klar dass wir durchkommen würden, Alex und ich arbeiteten wirklich sehr viel in der Gruppe und ließen keine Führung aus, im Nachhinein haben wir vielleicht zuviel gearbeitet, in der letzten Runde wurde dann am Berg all in gegangen, ich platzte kurz vor der Kuppe auf, aber die Gruppe gab es nicht mehr, es entstanden lauter kleine Grüppchen und so war auch ich mit 3 anderen Fahrern am Weg in Richtung Ziel, von den letzten 3km weiß ich nicht mehr viel, da ich voll überm Limit war, so hoch war mein Puls heuer auch noch nie, schlussendlich sprang Rang 25 heraus, vielleicht kein Top Ergebnis, aber auf meine Leistung kann ich aufbauen.


(Alex und ich in der Verfolgergruppe)


Am kommenden Wochenende starte ich dann beim GP Rosenheim, davor findet aber am Freitag in Innsbruck eine Sportlerehrung statt zu der ich eingeladen bin.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. April 2014 um 08:16 Uhr
 
Kirschblütenrennen PDF Drucken
Sonntag, den 13. April 2014 um 20:07 Uhr

Heute stand mit dem Kirschblütenrennen der wohl größte Klassiker in Österreich am Programm, 175km aufgeteilt auf 4 große (35km) und 2 kleine Runden (15km). Mit 10 Mann stellten wir heute eine wirklich gute Truppe an den Start. Bei leichtem Regen ging es um 9 Uhr in die erste Runde, bis zur Bergwertung nach 20km wurde richtig gebummelt, doch dann ging es recht schnell, eine Gruppe u.a. mit Alex Lieb und Stefan Praxmarer konnte sich lösen. Für unser Team eine komfortable Ausgangslage weil wir keinen Druck mehr hatten etwas zu tun im Feld. Eine runde später wurde am Berg wieder voll gefahren und ich konnte gemeinsam mit unserem Geburtstagkind Willi Herbst und Andi Graßmair in die erste Verfolgergruppe (ca. 20Mann) springen, hier machte vor allem das Team GWO das Tempo, wir mussten ja nicht. Nach gut 15km schlossen noch 5Mann zu uns auf, darunter erfreulicher Weise mit Lukas Pössl ein weiterer Teamkamerad. Diese Gruppe hielt recht lange zusammen, erst in der letzten der großen Runden attackierte jemand so richtig nach dem Buffet, die Gruppe zerteilte sich und Willi und ich konnten vorne mit, nach der Bergwertung bekam ich dann kurz Krämpfe und fiel zurück, ich fuhr dann ein paar Minuten solo, ehe überraschenderweise das Hauptfeld daherkam. Mit diesem wurde dann auch der Rest meiner ehemaligen Gruppe geschluckt. Mittlerweile setzte richtig starker Regen ein. Im Hauptfeld ging es nur noch um Rang 15, Willi attackierte an der 3km Marke und konnte bis ins Ziel das Feld auf Distanz halten, unser Kapitän Harald Starzengruber gewann den Sprint des Feldes und wurde 16ter. Alex Lieb fiel leider aus der Spitzengruppe und rollte mit dem Feld ins Ziel, zeigte aber eine wirklich starke Leistung heute. Ich rollte ohne Risiko auf Rang 42 ins Ziel, bin mit meiner Leistung aber recht zufrieden und ich habe immer noch das Gefühl, dass ich jede Woche etwas zulegen kann.

Mein Trainingskumpel Stefan Praxmarer holte den starken 5ten Rang was er sich in meinen Augen mehr als nur verdient hat. Danke an mein Team und unsere Betreuer!

 

Die Ergebnisliste gibts hier: http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2014/140413/20140413_Kirschbluetenrennen_Elite.pdf


Foto: Viktoria Aleksandra

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. April 2014 um 20:16 Uhr
 
Aichacher Frühjahrsstraßenpreis PDF Drucken
Sonntag, den 06. April 2014 um 20:57 Uhr

Heute startete ein Teil unseres Teams beim Aichacher Frühjahrsstraßenpreis in der Nähe von Augsburg, das Rennen wurde auf einem schnellen Rundkurs mit einer kleinen knackigen Rampe ausgetragen, insgesamt mussten wir 15 Runden fahren (105km). Das Startfeld war durchaus hochkarätig (Benetseder, Knauer, Bissinger, uvm.). In den ersten paar Runden fühlte ich mich nicht wirklich gut und fuhr immer recht weit hinten im Feld, doch dann ab Runde 5 oder 6 spülte es mich recht weit vor und von da an merkte ich dass die Beine doch ganz gut waren, so ging ich einer Attacke am „Berg“ nach und mit 3 anderen Fahrern war ich auch ganz kurz weg, aber der Gegenwind auf der Geraden nach dem Anstieg vereitelte jegliche Attacken, das Wetter schlug übrigens von Sonnenschein am Start zu Regen um was die Angelegenheit nicht ganz ungefährlich machte. Ich versuchte immer recht weit vorne zu fahren, was mir meiner Meinung nach auch ganz gut gelang, in der letzten Runde wurde dann ab der Hälfte des Anstiegs noch mal richtig hart gefahren aber wieder ohne Erfolg, schade denn ich wäre weit vorne gewesen, somit lief alles auf einen Massensprint hinaus und da dies nicht mein Metier ist ließ ich es dann mehr oder weniger ins Ziel rollen, ich sollte so um Position 35 – 40 liegen. Unser Mann für die Sprints, Willi Herbst konnte mit Rang 11 ein respektables Ergebnis für unsere Equipe holen, Alex Dürager spurtete mit Rang 18 ebenfalls noch in die Wertung. Ich bin mit meinem Rennen heute recht zufrieden, ich merkte eine deutliche Steigerung zum Tschibo Cup vergangene Woche, vor allem am Berg, ich denke ich brauche einfach ein paar lange und harte Rennen um richtig in Schwung zu kommen. Am kommenden Wochenende folgt dann mit dem Kirschblütenrennen der österreichische Frühjahrsklassiker.


Hier der Link zum Beitrag im bayrischen Fernsehen: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/sport-in-bayern/radsport-der-17-aichacher-fruehjahrs-strassenpreis-100.html

Foto: Walter Andre

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. April 2014 um 19:21 Uhr
 
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