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Christian Haas
Erlauftaler Radsporttage PDF Drucken
Dienstag, den 29. Juli 2014 um 09:08 Uhr

Am vergangenen Wochenende standen die Erlauftaler Radsporttage in Purgstall an, da wir am Freitag no0ch einen Sponsorentermin im Inntal hatten, reisten wir erst am Samstag an und ließen das Kriterium am Freitag aus. Beim ersten Straßenrennen ging leider nicht viel, gleich in der ersten Runde löste sich eine größere Gruppe und ich hatte Mühe überhaupt im Gruppetto über den Anstieg zu kommen, einerseits tat ich mich mit meinem Leihrad schwer, dieses hatte ich am Vortag bekommen und jeder der Ahnung vom Rennsport hat, weiß dass man eine Rennmaschine nicht so schnell perfekt einstellen kann, andererseits war ich gesundheitlich etwas angeschlagen, mein Hals war ziemlich zu und ich spürte förmlich dass ich keine Luft in meine Lunge bekomme. Nach 100km wurde ich dann mit dem Gruppetto aus dem Rennen genommen, allerdings muss man dazu sagen, dass nur 23 Mann das Rennen überhaupt beendeten.


Foto: Alexandra Taferner


Über Nacht konnte ich mich gut erholen und fühlte mich etwas besser, allerdings tat ich mich mit Atmen immer noch schwer, die ersten Beiden Runden waren wieder sehr hart für mich und am Berg musste ich immer kämpfen, doch dann begann es stark zu regnen und die feuchte Luft tat mir richtig gut und ich konnte wieder richtig auf Zug fahren, hinter der 5 Mann Spitzengruppe lag ich im großen Hauptfeld, in der letzten Runde sorgte ich an der letzten Rampe für das Tempo und das Feld zersplitterte, vorne waren wir vlt noch 20 Mann, leider ging es noch gut 10 flache Kilometer bis ins Ziel, ständig wurde attackiert und immer war einer aus unserem Team dabei, ich kam als 19ter ins Ziel und konnte mich somit zumindest ein wenig rehabilitieren für das Rennen am Vortag.


Foto: Alexandra Taferner


So wie es aussieht bekomme ich kommende Woche schon einen neuen Stevens Rahmen, vielen Dank ans Radhaus Lechaschau die wie immer sehr schnell helfen können!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juli 2014 um 09:26 Uhr
 
3 Eintagesrennen im Mutterland des Radsports PDF Drucken
Donnerstag, den 24. Juli 2014 um 11:38 Uhr

Sehr kurzfristig wurde unser Team zu einer Rennserie in Frankreich eingeladen, so reisten wir am Freitag mit 4 Fahrern über einen Zwischenstopp in Solothurn/Schweiz nach Poitiers/Frankreich. Dort begrüßten uns unendlich große Sonnenblumen und Getreidefelder, genau so wie man es aus den Tour de France Übertragungen kennt.

Wir starteten bei 3 Eintagesrennen die alle ein recht ähnliches Profil aufwiesen, ich hatte natürlich einen großen Respekt vor meinen ersten Straßenrennen in Frankreich.

 


GP Cristal Energie:


Ein Rennen wie ich es bisher nur aus dem TV von diversen Klassikern kannte, natürlich im kleineren Rahmen, aber 181km und 1600hm auf teils sehr verwinkelten Straßen und Feldwegen, als ständiger Begleiter der Wind, sowie immer wieder strömender Regen, ein Feld von 200 Fahrern, knackige Rampen und vom Kleinkind bis zum Greis war jeder an der Strecke. Bereits vor dem Start kamen Fans um Fotos von uns Fahrern zu machen, es war wirklich eine beeindruckende Kulisse. Gestartet wurde vor dem Atomkraftwerk vor Civaux, zuerst mussten wir jedoch gut 10km Neutralisation fahren, dann kurz ein Stopp und dann ging das Gemetzel los, sofort wurde unbarmherzig aufs Tempo gedrückt, immer wieder ging eine Gruppe und wurde wieder gestellt, dann an der ersten Verpflegung ein Sturz knapp vor mir, es ging einen schmalen Holweg hoch und ich musste dann mit einigen anderen Fahrern die Lücke schließen, in diesem Augenblick ging leider die entscheidende Gruppe, immerhin war mit Lukas Ranacher ein Teamkollege dabei, im weiteren Rennverlauf wurde stetig weiterattackiert und ich fühlte mich gut und konnte dann auch mit einer 15 Mann Gruppe vom Feld wegkommen, der Vorsprung auf das Feld wurde rasch größer und als dann Starkregen einsetzte war klar von hinten kommt nichts mehr, allerdings wurde die Lücke nach Vorne ebenfalls immer größer, es war unglaublich hart immer wieder Führungsarbeit zu leisten da das Tempo enorm hoch war, ich war so froh als endlich wieder das AKW zu erblicken war, allerdings mussten dort noch mal 3 Runden 8km gefahren werden, Am Anstieg sorgte ich stets für ein hohes Tempo, wodurch unsere Gruppe von Runde zu Runde etwas kleiner wurde und wir sogar noch ein paar Fahrer von der zersplitterten vorderen Gruppe einsammeln konnte, im Sprint unsere Gruppe wurde ich dann 4ter und gesamt konnte ich einen 48ten Rang holen, hinter unserer Gruppe kam dann niemand mehr, da alle aus dem Rennen genommen wurden. Ich war natürlich zufrieden mit meiner Leistung, denn bisher war ich ja nicht gerade der Spezialist für Windkanten, aber von Rennen zu Rennen merke ich selbst, dass ich heuer einen großen Schritt gemacht habe.


Etoile d’or:


Am Montag standen wieder 181km auf dem Plan, diesmal ein Rennen von Thollet nach le Blanc, vom Profil her ähnlich zum Vortag, allerdings fuhren wir an diesem Tag deutlich öfter auf breiten Landesstraßen, sofort nach dem Start ging eine 20 Mann Gruppe, allerdings hatte eines der stärksten Teams keinen Fahrer dabei und so reihte sich die Mannschaft der franz. Armee vorne ein um die Ausreißer zu holen, es gab das ganze Rennen kaum eine Sekunde in der man sich erholen konnte, die ersten 100km hatten wir nach 2h8min geschafft. Und in diesem Tempo ging es dann weiter, stets bemüht eine vordere Position im Feld einzunehmen war der Puls immer recht hoch, dann 35km vor dem Ziel Platten hinten, zurück zum Materialwagen und ein neues Hinterrad rein, dann hinter dem Auto mit Tempo 70 wieder ran an den Konvoi und schlussendlich wieder ins Feld, da war ich dann von mir selbst überrascht dass ich da noch einmal ins Rennen zurückkam, denn hinterm Auto und im Konvoi fuhr ich in den tiefroten Bereich. Dann im Feld gleich wieder recht weit vor um nicht am Rattenschwanz zu hängen, leider ging eine Gruppe bevor ich wieder im Feld war, denn ich fühlte mich trotz allem richtig stark, in der Gruppe dabei war einmal mehr Lukas der dann auch auf einen superstarken 13ten Platz kam. Ich sprintete dann mit dem Hauptfeld auf einen 57ten Rang.


A travers le Pays Montmorillonnais:


Aller guten Dinge sind 3 dachte ich mir und so war ich gleich von Beginn an vorne dabei, allerdings hatte ich nicht die allerbesten Beine, einmal attackierte ich dann auch aus dem Feld heraus, doch länger als eine Minute dauerte diese Aktion nicht, ich hoffte einfach dass die Beine aufgehen. Dann kam eine längere Abfahrt, welche aus dem Höhenprofil allerdings nicht ersichtlich war, ich war eindeutig zu weit hinten und musste dann versuchen mit einigen anderen Fahrern die Lücke nach vorne wieder zu schließen, leider gelang dies nicht mehr und nach gut 60km war das Rennen vorbei, das war einerseits der schlechten Position im Feld geschuldet, andrerseits konnte ich am Berg aber irgendwie nicht den üblichen Vortrieb erzeugen, ein möglicher Grund dafür könnte ein nach dem Rennen entdeckter Riss in der Kettenstrebe sein, vermutlich stammt dieser noch vom Rennen in Italien und ich kann froh sein dass nichts passiert ist.

 

Das Résumé:


Mit den Leistungen an den ersten 2 Tagen bin ich absolut zufrieden, das Tempo war stets sehr hoch und immer wieder wurden Windkanten gefahren. Nach dem Rennen sprach ich mit einem italienischen Fahrer und wenn selbst dieser meint, dass die Rennen in Frankreich die schwersten sind, dann sagt das schon etwas aus. Ich konnte ich Frankreich sicherlich einiges lernen was das Positionfahren usw. angeht, beeindruckt hat mich die Organisation des Rennens, einfach perfekt, es gab sogar jeden Tag eine Werbekarawane die 30min vor dem Feld die Fans mit Werbegeschenken versorgte, in den einzelnen Ortschaften waren immer viele Menschen an der Strecke und feuerten jeden gleichermaßen an. Im Ziel kamen immer wieder Kinder auf uns zu um Trinkflaschen oder Mützen des Teams zu ergattern, man merkt einfach dass man in einem Radsportbegeisterten Land ist. Leider gibt es so etwas bei uns nicht, die Leistungen der Fahrer werden dort auch von Jedem respektiert. Ich hoffe dass dies nicht meine letzten Rennen in Frankreich waren. Ein großer Dank an meine Teamkollegen, sowie unsere Betreuer Walter und Klaus, und auch ein großer Dank ans Team Roth Felt aus der Schweiz die uns dieses Engagement in Frankreich erst ermöglicht haben. Unter dieser Homepage sind alle Ergebnisse, sowie Videos und Fotos zu finden: http://www.directvelo.com/

 

Wenn nun alles wie geplant funktioniert und ich bis zum Wochenende einen neuen Rahmen habe, dann starte ich Samstag und Sonntag bei den Erlauftaler Radsporttagen in Purgstall.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. Juli 2014 um 12:03 Uhr
 
Giro Medio Brenta - leider Sturz PDF Drucken
Montag, den 14. Juli 2014 um 11:09 Uhr

Nach 2 Wochen mit nur sehr wenig Training, begann ich Mitte der Woche dem neuen Formaufbau für die 2te Saisonhälfte und ich fühlte mich bereits bei den ersten langen Einheiten letzte Woche wieder richtig gut, dadurch war die Vorfreude auf den Giro Medio Brenta recht groß, dieses Rennen fuhr ich ja schon im Vorjahr und da war es mein erstes UCI Rennen. Die Strecke führt zunächst 80km komplett flach durch die Region um Bassano del Grappa, ehe es in einen 1000hm Anstieg geht. Gleich nach dem Start wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen, der Tacho stand kaum einmal unter 50km/h. Es standen 27 Mannschaften am Start, u.a, Katusha U23 und Astana U23 und alle italienischen Topteams, ich wusste aus dem Vorjahr noch dass man bei der Einfahrt nach Cittadella bei km 50 halbwegs vorne sein sollte um heil durch die engen Gassen zu kommen. Ich fuhr dann an 5ter Position durch die Stadt und hielt mich stets weit vorne auf, dann auf einer der letzten breiten Straßen vor dem Berg wurde das Feld dann etwas langsamer und schob sich zusammen, direkt vor mir fuhr ein Italiener in ein Schlagloch und kam zu Fall, bei Tempo 55 hatte ich keine Chance auszuweichen und kam hart zu Fall und wie das in einem Feld so ist, stürzten dann noch ein paar Fahrer auf mich drauf, nach dem entwirren der Räder wollte ich gleich wieder weiterfahren doch dann sah ich dass mein Rad nicht mehr Einsatzfähig war und wartete auf unser Betreuerfahrzeug und da wir im Team keine Ersatzfahrräder haben war das Rennen für mich vorbei, ich fuhr dann das Rennen im Betreuerauto mit was auch einmal interessant zu sehen war. Nun muss ich schauen die nächsten Tage alles wieder Rennfertig zu bringen, leider ist der Schaden nicht ganz ohne, so ist mein vorderes Laufrad irreparabel beschädigt so wie eines der teuren Wattmesspedale stark beschädigt. Mir selbst ist Gott sei Dank recht wenig passiert, außer ein paar Abschürfungen und Prellungen habe ich nicht viel abbekommen. Ich denke bis zum kommenden Sonntag habe ich soweit alles beisammen um beim Ingolstädter Straßenpreis wieder zu starten.

 
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