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Christian Haas
Zagreb - Novo Mesto UCI 1.2 und Berg ÖM PDF Drucken
Montag, den 31. August 2015 um 18:38 Uhr

Gestern startete ich beim Bundesliga Rennen Zagreb – Novo Mesto UCI 1.2, einem 180km langen und sehr schnellen, international besetzten Rennen. Gleich nach dem Start schnellte das Tempo auf 60km/h und pendelte sich später knapp darunter ein. Ich fühlte mich recht gut und versuchte gleich von Beginn an in die Spitzengruppe zu kommen, dies gelang mir auch mehrmals, allerdings ließ uns das Feld nie gewähren auch wenn jedes große Team jemanden mit vorne hatte, kurz vor dem Berg nach gut 60 Kilometern ging erneut eine Gruppe und ich sprang noch nach vorne, kurzzeitig sah es nach dem perfekten Szenario aus als das Hauptfeld hinten etwas breiter wurde, doch unmittelbar vor der Einfahrt in den Anstieg wurde unsere Gruppe wieder gestellt und das Feld zog mit knapp 40km/h die ersten Höhenmeter hoch und da sich wieder niemand absetzen konnte blieb das Tempo hoch und ich war noch völlig außer Atem nach meinem Fluchtversuch. Somit war das Rennen für mich beendet. Zumindest war ich die ersten 60 Kilometer bei fast jeder ernstzunehmenden Gruppe dabei, aber nun wieder ohne Ergebnis dazustehen ist wirklich frustrierend.


Das letzte Liga Rennen am kommenden Sonntag in Schwaz werde ich aus privaten Gründen nicht bestreiten, stattdessen starte ich vlt. bei einem lokalen MTB Bergsprint. Somit wäre meine Straßensaison fast abgeschlossen, wenn da nicht noch im Oktober eine interessante Rundfahrt am anderen Ende der Welt anstünde.


Bereits letzte Woche fanden die österr. Bergmeisterschaften statt, ein Rennen welches mich im Kopf schon lange heimsuchte. Nach meinem 4ten Rang im Vorjahr machte ich mir trotz allen Problemen in dieser Saison Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis. Insgeheim träumte ich natürlich von einer Medaille auch wenn dies natürlich ein wenig utopisch war. Das Rennen führte vom Klopeiner See auf die Eisenkappler Hütte, zuerst 25km flache Anfahrt und dann eine 13km lange schmale Mautstraße. Im Flachen wurde zwar ein hohes Tempo angeschlagen aber ich hatte kaum Probleme damit, in den Anstieg kam ich auch an einer perfekten Position und die ersten 3km des Anstieg war ich in der ersten Gruppe mit ca. 30 Mann, Fahrer um Fahrer riss ab und ich fühlte mich recht gut, nach 4 oder 5km musste ich dann aber meinen Rhythmus fahren und die Topfahrer ziehen lassen, meine Wattwerte konnte ich aber halbwegs konstant halten und erreichte auf Gesamtrang 23 das Ziel, abzüglich der Ausländer bedeutete das ein 12ter Rang in der Staatsmeisterschaftswertung. Mit meiner Leistung war ich eigentlich zufrieden, in dieser Saison ist nicht viel mehr möglich, aber ich weiß dass ich 2016 wieder stark zurückkommen werde.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2015 um 18:41 Uhr
 
Tour of Vysocina und Bergkriterium Dachau PDF Drucken
Sonntag, den 16. August 2015 um 12:17 Uhr

Von 6. – 9.08. starteten wir bei der Tour of Vysocina in Tschechien. Die 4-tägige Rundfahrt war geprägt von sehr welligen Rundkursen, zudem kam noch die Hitze von über 35°C.



Etappe 1:

Bei der ersten Bergwertung versuchte ich gleich mein Glück und wurde knapp 4ter was gerade keine Punkte mehr bedeutete, auch bei der 2ten Bergwertung wurde ich 4ter. Kurz darauf löste sich dann die Gruppe des Tages welche auch mit zirka 3 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld ins Ziel kam, ich kam mit dem Feld als 50ter ins Ziel.


Etappe 2:

Mit doch recht großen Erwartungen ging ich in die 2te Etappe, ein schwerer Anstieg musste 8mal bewältigt werden. Bereits 2km nach dem Start löste sich eine Gruppe, ich war drauf und dran den Sprung in diese Gruppe noch zu schaffen, allerdings war mein tschechischer Teamkollege bereits vorne. So blieb ich im Hauptfeld und bei den ersten 4 Runden konnte ich stets recht locker über den Berg fahren, doch in Runde 6 war dann der Ofen aus und ich riss vom mittlerweile zersplitterten Hauptfeld ab. Schlussendlich kam ich enttäuscht mit dem Grupetto ins Ziel.


Etappe 3:


Mein Ziel war klar definiert, ich wollte unbedingt in die Fluchtgruppe um zumindest um ein Tagesergebnis zu fahren da die Gesamtwertung kein Thema mehr darstellte. Ich fuhr sehr aktiv, zunächst konnten sich allerdings 3 Mann absetzen, am langen Berg (400hm) konnte ich mich dann mit 10 Mann absetzen und etwas 10km später schlossen wir auf die Spitzengruppe auf. Doch dann herrschte nur noch Uneinigkeit die Deutschen und Österreicher in der 15 Mann Gruppe wollten zusammenarbeiten, doch die Tschechen störten stets die Arbeit. Ständig Attacken und ich musste stets Löcher zu fahren, dann merkte ich die ersten Krämpfe, zunächst konnte ich mich in der Gruppe halten doch als es wieder in den langen Anstieg ging musste ich reißen lassen. In der Verpflegung nahm ich dann für meine Teamkollegen im Hauptfeld Trinkflaschen mit, zurück im Hauptfeld fühlte ich mich zunächst wieder gut, doch die Krämpfe kamen wieder du somit war das Rennen und die Rundfahrt für mich beendet. Auf Etappe Nr. 4 war ich dann nur noch als Betreuer im Einsatz. Zumindest fürs Team lief es gut und Stefan konnte 2mal einen 5ten Tagesrang holen. Und ein Satz blieb mir im Kopf, zu jeder Karriere gehört eine nicht beendete Rundfahrt, danke Jungs.



Gestern startete ich dann beim Bergkriterium in Dachau, ein wirklich sehr schönes Rennen mit über 100 Startern und einem anspruchsvollen Kurs über ansteigendes Kopfsteinpflaster. Ein Kurs der mir eigentlich liegen würde, aber was soll ich sagen heuer ist halt der Wurm drin und so war das Rennen nach der Hälfte auch beendet.


Kommende Woche finden dann die Österr. Bergmeisterschaften statt, nach meinem 4ten Platz im Vorjahr wäre natürlich das Podium mein Ziel, allerdings habe ich heuer wohl kaum die Form um dies zu erreichen, aber aufgegeben wird ein Brief und darum heißt es einfach weiterkämpfen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. August 2015 um 12:30 Uhr
 
Arlberg Giro PDF Drucken
Montag, den 03. August 2015 um 22:54 Uhr

Am vergangenen Wochenende war ich zum Profi Kriterium in St. Anton eingeladen, am Samstagabend hieß es dann Matthias Brändle (Tour de France Teilnehmer) gegen Victor de la Parte (Sieger Österreichradrundfahrt), vor vielen Zuschauern ging es dann auf einem engen, verwinkelten Kurs durch die Altstadt von St. Anton. Leider musste ich aus der letzten Reihe starten und bereits nach 2 Runden ging vor mir ein Loch auf, ich schaffte es zwar das Loch zuzufahren doch dann stürzte vor mir ein Fahrer und ich war weg vom Feld, ich wurde dann mit einigen anderen überrundet und kam schlussendlich auf Rang 27 ins Ziel. Gewonnen hat das Kriterium knapp Matthias Brändle vor Victor de la Parte. Vom Veranstalter waren alle Elite Fahrer des Kriteriums auch zum Arlberg Giro (Radmarathon) eingeladen, am Sonntag um 6 Uhr fiel der Startschuss und direkt nach dem Start folgte der Anstieg auf den Arlbergpass, hier setzte sich eine ca. 25Mann Gruppe ab in der auch ich mich befand, bei Regen und Nebel ging es dann bis zum Fuße der Biehlerhöhe, ein mir bis dato unbekannter, langer Anstieg, ich merkte früh dass meine Beine vom Vortag und von der Kälte ein wenig beeinträchtigt waren und so kurbelte ich mit konstanter Wattleistung den Pass hoch, am höchsten Pinkt nahm ich mir dann die Zeit lange Handschuhe überzustreifen und ließ meine Begleiter ziehen, am Ende der Abfahrt kam von hinten eine 15 Mann starke Gruppe mit welcher es dann bis Pians ging, ehe von hinten noch einmal 25 Mann aufschlossen, mit dieser Gruppe ging es dann bis zum Ziel, es ging um Rang 12 und ich kam im Sprint als 4ter über die Ziellinie, in der Ergebnisliste bin ich allerdings nur auf Rang 28 zu finden, da diese Wertung nach der Nettozeit ermittelt wurde und ich als Elite Fahrer aus der ersten Reihe starten durfte, allerdings ist das nicht weiter tragisch da es sich ohnehin nur um einen Ausflug in die Breitensportszene handelte.



Hier gehts zum Video (Kriterium)


Auf jeden Fall war ich glücklich in St. Anton eingeladen gewesen zu sein, bei zwei perfekt organisierten Rennen. Bereits am Mittwoch geht es für mich dann in Richtung Tschechien, wo ich ab Donnerstag bei der Tour of Vysochina im Einsatz bin. Diese 4-tägige Rundfahrt in der Süd-Ost Tschechei ist zwar nicht in der UCI Europe Tour gelistet, gilt aber dennoch als renommierte Rundfahrt, steht in der Siegerliste unter anderem ein Leopold König (mittlerweile Team Sky). Ich freue mich schon sehr auf diese Rundfahrt mit meinem Team.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. August 2015 um 23:13 Uhr
 
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