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Christian Haas
Update - 2 Siege, ÖM und Oberösterreichrundfahrt PDF Drucken
Freitag, den 15. Juli 2016 um 14:58 Uhr

Jetzt war es lange ruhig auf meiner Homepage, dies lag nicht daran, dass ich keine Rennen gefahren bin, denn da stand einiges am Programm, als vielmehr sehr viel Stress mit dem Finale meines Wirtschaftsstudiums, Bachelorarbeit und Prüfungen forderten neben dem Training sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit. Seit dem letzten Bericht bin ich an der Oberösterreichrundfahrt, den Staatsmeisterschaften und 2 Bergrennen in Vorarlberg gestartet.


Die Oberösterreichrundfahrt bin ich vor 2 Jahren schon einmal gefahren, damals waren es noch 3 Etappen, in diesem Jahr mehr oder weniger 4 Etappen, da die erste Etappe mit 12,5km sehr kurz war. Am Start waren über 20 Teams aus ganz Europa, darunter mit Bora Argon 18 auch eine Pro Continental Mannschaft welche aktuell auch an der Tour de France teilnimmt, somit war schon vor der ersten Etappe klar, dass das Niveau sehr hoch sein wird. Die erste Etappe führte direkt von Linz auf eine Anhöhe hinauf, eigentlich meine Spezialität, glich die Etappe doch einem Bergrennen, doch ich merkte schon die Woche vor der Rundfahrt, dass ich von der schon langen Saison etwas geschlaucht war und auch gesundheitlich war ich ein wenig angeschlagen, aber zum Start war ich fit und motiviert. Ich konnte auch die erste Hälfte des Anstiegs ganz vorne mitfahren musste dann aber reißen lassen und erreichte auf Rang 62 das Ziel, ich verlor 2 Minuten und mein selbstgestecktes Ziel die Top 30 zu erreichen verfehlte ich klar. Die 2te Etappe war trotz 5 Bergwertungen auf 155km eine Angelegenheit für die Sprinter, außer einer kurzen Windkantenphase war es recht problemlos auf die Schlussrunden zu kommen, auf diesen wurde dann das Tempo auf knapp 60km/h geschraubt um den Sprintern das Terrain vorzubereiten, für mich war klar, aus dem Sprint raushalten und keine Zeit verlieren, dies gelang auch ohne weitere Probleme. Etappe Nr. 3 führte ins Mühlviertel, nach den ersten 30 flachen Kilometern begann ein 500hm Anstieg ins Mühlviertel, das Tempo war sehr hoch, aber auf der Hochebene angekommen war das Feld noch nahezu geschlossen, auf den hügeligen Schlussrunden konnte ich recht lange mithalten, in der vorletzten Runde musste ich dann aber reißen lassen und fand mich in einer gut 20 Mann Verfolgergruppe wieder, das Ziel erreichte ich Rang 52 und ich merkte schon meinem Körper fehlten einfach ein paar Prozent um wirklich aktiv am Rennen mitfahren zu können. Die letzte Etappe führte uns nach Windischgarsten, bis zum Zielort war das Tempo recht angenehm, aber es folgten 3 unglaublich harte Schlussrunden mit einem giftigen Anstieg, sowie einer sehr gefährlichen Abfahrt, welche durch Regen wirklich nicht ohne war. Auf den Schlussrunden musste ich schnell feststellen, dass meine Beine nicht über die Berge wollten und so fuhr ich auf Rang 75 entkräftet ins Ziel. Im Gesamtklassement belegte ich Rang 64, also ziemlich genau die Mitte aller Starter, vom angepeilten Top 30 Resultat weit entfernt und der Schrei nach einer Pause wurde lauter, doch es standen die Meisterschaften an.


Am letzten Juni Wochenende finden traditionell in ganz Europa die nationalen Meisterschaften im Zeitfahren und auf der Straße statt. Für das Zeitfahren organisierte mir Volker von Asteroide MPI extra noch eine Scheibe von Xentis für meine Zeitfahrmaschine, aber ich konnte vom Start weg keinen Rhythmus finden und zu allem Überfluss geriet ich auf den letzten Kilometern meines Rennens noch in ein Gewitter, welches allerdings die Fahrer hinter mir noch viel härter traf, da das Zeitfahren zur Bundesliga zählte, war dort mein 44ter Rang ziemlich enttäuschend, trotzdem verbesserte ich mich in der Liga auf Platz 15.


Am Tag darauf folgte das Straßenrennen mit einem 25 Kilometer Rundkurs um Straßwalchen, welcher 8mal zu fahren war. Am Start war alles was Rang und Namen hat, vor allem natürlich die Profis aus der ProTour. Im Kopf war ich schon vor dem Rennen müde und wenig motiviert, ich suchte früh meine Chance und ging ein paar Attacken mit, doch nach der 2ten Runde fuhr ich dann im Feld mit, in Runde 4 ging eine Windkante auf und ich war am Ende des Feldes, ich kam zwar noch einige Gruppen vor, aber nach ganz vorne reichte es nicht mehr und so fuhr ich 2 Runden in einer angehängten 30 Mann Gruppe ehe ich ausstieg.



Es war Zeit für eine Pause, vor allem um auch auf der Uni nochmal richtig hart reinzuarbeiten. Am ersten Juli Wochenende fuhr ich quasi aus der Pause heraus die Gapfohl Trophy in Laterns/Vorarlberg, welche ich recht souverän gewinnen konnte, siehe Video im Link.


Nachdem ich auf der Uni das gröbste hinter mir hatte, konnte ich mich wieder mehr aufs Training fokussieren und mit einigen langen Grundlageneinheiten meine Form wieder langsam aufbauen, am 9. Juli nahm ich noch das Tschengla Bike Rennen in Voralrberg mit, welches ich ebenfalls souverän gewinnen konnte, hier gibt es ebenfalls ein cooles Video von kommu.tv.


Nun folgen Straßenrennen in Deutschland ……

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Juli 2016 um 15:05 Uhr
 
Bergrennen der Union Sporthütte im Ötztal PDF Drucken
Sonntag, den 12. Juni 2016 um 20:16 Uhr

Freitagabend startete ich beim Bergrennen der Union Sporthütte von Oetz nach Ochsengarten, zirka 600hm auf etwas über 8km. Das Startfeld war für ein Bergrennen richtig stark, aber ich wollte natürlich um den Sieg mitfahren. Auf den ersten Kilometern war das Tempo zwar nicht langsam, aber so richtig am Limit war es auch nicht, trotzdem Schmolz die Führungsgruppe Fahrer um Fahrer bis wir nur noch 5 Mann waren, als erstes erwischte es Rubisoir der dann bei den ersten richtigen Tempoverschärfungen reißen lassen musste, dann musste Natale reißen lassen und zugleich schloss von hinten Obwaller zu uns auf, bei mir ging dann auch auf einmal die Leistungskurve nach unten und ich konnte Hofmann, Pössl und Obwaller nicht mehr folgen, zwar war die Lücke zunächst nicht groß und ich sah dass auch Hofmann nicht mehr ganz vorne mitfahren konnte. Zu mir schloss währenddessen Natale auf und ich heftete mich an sein Hinterrad, gut 1,5km vor dem Ziel konnte ich mich dann aber nochmal von Natale absetzen, aber zu Hofmann war die Lücke bereits viel zu groß und ich kam auf Rang 4 ins Ziel. Sicherlich eine gute Platzierung bei dieser Besetzung, aber die Watt lügen nicht und es fehlten einfach ein paar davon zu sonst und damit wäre sicherlich der Sieg möglich gewesen, aber es läuft halt nicht immer perfekt und bei der Besetzung lässt es sich auch mit Rang 4 gut leben. Nachdem ich auf der Uni und auch Privat etwas Stress habe, entschloss ich mich am Wochenende kein weiteres Rennen zu bestreiten.


Wenn alles nach Plan verläuft, dann werde ich am Donnerstag bei der 4-tägigen Oberösterreichrundfahrt (UCI 2.2) starten, unter anderem startet dort auch die Pro-Continental Mannschaft Bora-Argon 18 welche 2 Wochen später dann bei der Tour de France startet, also steht mir und dem Team eine schwere Prüfung bevor.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Juni 2016 um 20:17 Uhr
 
GP Südkärnten PDF Drucken
Montag, den 06. Juni 2016 um 15:00 Uhr

Am Samstag startete unsere Mannschaft beim Bergrennen Diex, 60km mehr oder wenige flache Anfahrt und ein knackiger 8km Schlussanstieg, eigentlich genau mein Rennen und so waren meine und die Erwartungen meines Teams hoch, meine Teamkollegen opferten sich wirklich das ganze Rennen über für mich auf und ich fühlte mich wirklich gut, auch wenn mich meine Pollenallergie auf der Anreise bereits mehr plagte als ich es bisher kannte aber im Rennen merkte ich zunächst nichts, Dani und Alex brachten mich schlussendlich an vorderster Front in den Anstieg, ich fuhr sofort an die, meiner Meinung nach, richtigen Hinterräder, doch da merkte ich schon dass mir die Lunge zugeht, auch die Wattwerte stimmten nicht mit dem Puls überein, schnell musste ich einsehen, dass das nichts wird und so versuchte ich meinen Rhythmus zu fahren, auf einem sehr enttäuschenden 36. Platz fuhr ich ins Ziel. Das tat mir vor allem weh, da sich die Mannschaft so unglaublich für mich aufopferte.


Kurz nach dem Zieleinlauf meldete sich dann mein Körper mächtig zu Wort, so verbrachte ich recht viel Zeit auf dem Klo und auch meine Atmungswege waren komplett zu, ein Start beim Bundesligarennen am Sonntag war für mich zu diesem Zeitpunkt sehr fraglich. Auch die Nacht über war ich immer wieder wach, auch beim Frühstück fühlte ich mich richtig schlecht, aber zumindest starten wollte ich.


Gut eine Stunde vor dem Start beim Einrollen ging meine Nase etwas auf, ich fühlte mich etwas besser aber trotzdem kraftlos, zum Glück startete das lange Rennen recht langsam, zwar war ich bei einer der ersten Attacken dabei, aber nur im Gedanken gleich zu Beginn etwas fürs Team zu tun da ich nicht lange dabei sein werde. Ich versuchte während der ersten Rennstunde relativ viel zu essen und ich fühlte mich stetig besser, als es dann nach gut 2 Stunden noch zu regnen begann ging es mir schlagartig besser. Erst in der letzten von 8 Runden setzte sich am Anstieg eine entscheidende 12 Mann Gruppe ab, ich war in der Gruppe dahinter mit Petr und Dani (ca 50Mann) der Zielsprint lag mir immer schon recht gut in Völkermarkt, geht es doch auf dem letzten Kilometer bergauf, so kam ich nach 194km auf Rang 24 ins Ziel, einen Rang hinter Dani.



In der Bundesligawertung rangiere ich nun auf Rang 16, unser Team konnte wieder als beste Nicht Continental (Profi) Mannschaft anschreiben und ich bin bester Nicht CT Fahrer in der Ligawertung, daher auch das Foto, da ich ein Interview geben dufte als bester Nicht - Profi.


Nächstes Wochenende werde ich Samstag eventuell in Durach (Kempten) bei einem Straßenrennen starten, am 16. Juni geht es dann zur 4-tägigen internationalen Oberösterreichrundfahrt UCI 2.2.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Juni 2016 um 15:12 Uhr
 
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