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Heiligwasserchallenge
Gestern ging es gemeinsam mit Teamkollegen Frank Kerber zur Heiligwasserchallenge, hierbei handelt es um ein recht kurzes, aber sehr knackiges Bergrennen von Igls zum Heiligwasserhaus (am Patscherkofel). Gerade die letzten 1,8km der insgesamt 4,8km stellten mit durchschnittlich 16% eine regelrechte Wand dar. Man merkte von Beginn an das der Veranstalter viel Herzblut in dieses Rennen steckt und somit war es ein echtes Vergnügen am Start zu stehen.
Vor dem offiziellen Start wurde eine neutralisierte Runde durch Igls gefahren, als dann der Start erfolgte folgten gleich die ersten Attacken und nach gut einem Kilometer war eine sechsköpfige Gruppe (Spensberger, Hofmann, Traxl, Latimer, Frank und ich) vorne, somit wahren wir auch das einzige Team mit 2 Fahrern an der Spitze, als es dann auf die letzten 1,8km ging, musste ich dem hohen Tempo im Flachstück doch etwas Tribut zollen und so schloss Natale zu mir auf, fast hätte mich auch noch der junge und sehr starke Andreas Graßmair eingeholt. Ich konnte mich allerdings noch eine kurze Zeit an Natale’s Hinterrad festbeißen und somit meine Platzierung absichern. Auf der Zielgeraden hatte Natale dann einen knappen Vorsprung und ich setzte zum Sprint an – doch das Loch war bereits zu groß – somit blieb für mich der 7te Rang übrig. Teamkollege Frank wurde starker 3ter. Ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis recht zufrieden bin, immerhin waren außer Klaus Steinkeller alle heimischen Bergfexen vertreten und ich konnte mich doch ziemlich weit vorne platzieren.

(Die Spitzengruppe, von vorne: Spensberger, Traxl, Hofmann, Frank und ich)
Foto von Walter Andre
| 1. |
Spensberger Felix |
Team RC martins bikeshop Unken Simplon
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13:03.95 |
| 2. |
Traxl Andreas |
Team Mooserwirt Ridley |
13:19.73 |
| 3. |
Kerber Frank |
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13:24.95 |
| 4. |
Hofmann Wolfgang |
Corratec Quest |
13:25.38 |
| 5. |
Latimer James |
Union Sporthütte.at |
14:08.38 |
| 6. |
Natale Manuel |
ARBÖ RC bike Point Innsbruck |
14:16.21 |
| 7. |
ich |
Team Gazi Radhaus |
14:22.80 |
| 8. |
Graßmair Andreas |
Union Raiffeissen Radteam Tirol |
14:29.59 |
Die Siegerehrung war dann bestens organisiert und sehr gemütlich, da freut man sich schon auf die 3te Heiligwasserchallenge 2013.
Tschibo Cup
Heute startete ich dann bei meinem ersten Tschibo Top Radliga Rennen (österr. Elite Bundesliga – Straße) in Nenzing Vorarlberg. Neben mir starteten von uns auch Mario und Mirko. Die Strecke setzte sich aus 8 Runden zusammen, insgesamt kamen so 174km zusammen. Man merkte bereits am Start, dass das noch mal eine andere Nummer von Straßenrennen ist (Einschreibung, viele Zuschauer und alles bestens organisierte Teams). Nach dem Start reihte ich mich erst einmal am Ende des Feldes ein, doch mit Fortdauer des Rennens arbeitete ich mich immer weiter vor und gegen Ende der ersten Runde versuchte ich bei einer Attacke mitzugehen, kurzzeitig war ich somit in einer gut 20-köpfigen Spitzengruppe, auch in der 2ten Runde war ich bei einer Attacke an einem Berg beteiligt. In der 3ten Runde schlief dann das Tempo etwas ein, da 2 Mann vorne weg waren. In der 4ten Runde wurde dann allmählich wieder mit mehr Tempo gefahren und in der 5ten Runde nach knapp mehr als 100ert Kilometern war es dann vorbei für mich, ich fuhr etwas zu weit hinten als eine Windkante gefahren wurde, ich konnte ein entstandenes Loch zwar nochmals schließen doch dies kostete soviel Kraft, dass kurz darauf Schluss für mich war. Aber ich bin trotzdem einigermaßen zufrieden, da ich ein aktives Rennen fuhr und mich nicht versteckte – ich bin mir sicher wenn ich 3 bis 4 Tschibo Cups fahren würde dann könnte ich ganz gut mitfahren, aber für das erste Mal ist die Distanz schon sehr lange. Aber eines ist sicher, das war sicher nicht der letzte Tschibo Cup in meiner Karriere.
Mario fuhr ein sensationell starkes Rennen und wurde 66ter.

Foto von Walter Andre (eine Bereicherung für die ganze Radsportszene!)
Die komplette Ergebnisliste gibt es hier: http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2012/120520/20120520_GP-Vorarlberg-Nenzing.pdf
Bedanken möchte ich mich beim Union Raiffeisen Radteam (in Person Constantin Munteanu) der mir eine Trinkflasche reichte, ohne diese wäre sicherlich wesentlich früher Schluss für mich gewesen, da es heute sehr schwül war.
Nun steht erstmal eine kurze Erholungswoche an in der die Beine keinen Meter radeln müssen (seit November habe ich jetzt nämlich schon über 10.000km in den Beinen und nie mehr als 2 Ruhetage gemacht). Am kommenden Wochenende wird dann einmal den echten Radfahrern beim Giro am Stilfser Joch zugeschaut, bevor es dann für mich am 2.Juni bei den Tiroler Cross Country Meisterschaften wieder ernst wird.
Bis dahin sportlich bleiben ...
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